

Für den Fussverkehr ist der Fussgängerstreifen die einzige sichtbare Querungshilfe. Er kann allerdings nicht überall angeordnet werden und setzt den Fussgängervortritt voraus. Für den Veloverkehr existiert kein spezielles Querungselement oder eine -markierung.
Das Projekt unter dem Titel „Die Burgdorfer Furt“ suchte nach Lösungsansätzen für die bessere Sichtbarkeit und Kennzeichnung von Querungsstellen:
1) für den Fussverkehr in Tempo 30-Zonen, wo Fussgängerstreifen bis auf wenige Ausnahmen nicht zulässig sind
2) für den Fussverkehr an Hauptstrassen, wo nicht Vortritt, sondern Hilfe und Sichtbarkeit gefragt sind
3) für den Veloverkehr auf den Strassen des Basisnetzes
Aufgrund einer Situationsanalyse unter rechtlichen, verkehrsplanerischen, verkehrs- und wahrnehmungstechnischen Aspekten fand ein workshopartiger Ideenfindungsprozess unter Einbezug von VertreterInnen aus Interessenverbänden, Fachgremien und Behörden sowie Studierenden der Psychologie der Universität Bern statt. Aus den zahlreichen Ideen wurden ca. 15 verdichtete Projektmöglichkeiten aufgeführt und bewertet. Die drei am meisten Erfolg versprechenden Ansätze wurden zu konkreten Pilotanordnungen ausgearbeitet und detailliert beschrieben. Bis anhin wurde ein Ansatz davon, „Lebensraum Quartier“, realisiert. 
| Weiterführende Informationen |

Lebensraum Quartier
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