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 Kinder und Jugendliche sollen sich selbständig und gefahrenfrei auf dem Schulweg bewegen können
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Im Rahmen einer Sicherheitsaktion für Kinder (der bis anhin wohl grössten in einer Schweizer Stadt) eruierte die FuVeMo die von den Schülerinnen und Schülern selber als gefährlich eingestuften Orte in Burgdorf und entwickelte Massnahmen zur Gefahrenminderung. 1998 wurde unter allen 1600 Primar-, Real- und Sekundarschülerinnen und -schülern sowie den Kindergartenkindern ab sechs Jahren eine Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis: 3 von 10 Burgdorfer Kindern fühlten sich auf ihrem Schulweg gefährdet. Insgesamt 115 Orte wurden als gefährlich taxiert.
Nach sechs mehrstündigen Begehungen dieser Orte durch Schulverantwortliche und Fachpersonen wurde ein nach Prioritäten geordneter Massnahmenkatalog für 70 kritische Punkte erstellt und der Stadt übergeben. Die gravierendsten Gefahren wurden behoben. Die verbleibenden Gefahrenstellen haben nun Eingang in den Netzwiderstandskataster der Stadt Burgdorf gefunden und werden im Rahmen der Strassen- oder Werkleitungsarbeiten bzw. in Synergie mit anderen Vorhaben schrittweise saniert.