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 Skizze des Verlauf der Velohochstrasse Burgdorf
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Fast die Hälfte der Autofahrten in Burgdorf bleibt innerhalb der Stadtgrenzen (Binnenverkehr). Das Potenzial des Velos in der Fussgänger- und Velomodellstadt ist also noch nicht ausgeschöpft. Täglich rollen zwischen 18'000 und 20‘000 Autos über Burgdorfs Hauptachse. Auch die Lyssach- und Tiergartenstrasse weisen ein hohes Verkehrsaufkommen auf und sind somit eigentliche Barrieren für VelofahrerInnen. Es ist einzig die Eisenbahn, die elegant und steigungsfrei all diese Hindernisse überbrückt. – Warum nicht auch die Velos?
Die Pro Velo Burgdorf und das Büro für Utopien lancierten die Idee einer Velohochstrasse, einer Fuss- und Radwegverbindung in erhöhter Lage auf dem Bahndamm neben den Bahngleisen. Damit hätte sowohl das Gyrischachen- als auch das Meiefeld-Quartier eine direkte und sichere Langsamverkehrsverbindung ins Zentrum zum Bahnhof.
Die Gesamtverkehrsstudie Region Burgdorf/Emmental empfahl, das Projekt weiter voranzutreiben. Die FuVeMo finanzierte eine Machbarkeitsstudie. Die ursprünglich vorgeschlagene Linienführung der Velohochstrasse wurde als machbar beurteilt, notwendig seien eine Reihe von Brückenbauten und einzelne grössere Eingriffe, namentlich die Korrektur des Gysnauweges. Die Kosten wurden auf 3.5 Mio. Franken geschätzt.
Auf Beschluss des Gemeinderats wurde das Projekt zu jenem Zeitpunkt nicht weiter verfolgt. Die Idee einer direkten Anbindung der Aussenquartiere ans Zentrum für den Langsamverkehr fand jedoch Eingang in den überarbeiteten Verkehrsrichtplan. 
| Weiterführende Informationen |

Prospekt Velohochstrasse Burgdorf (pdf)
Machbarkeitsbericht Velohochstrasse (pdf)
Artikel über die Velohochstrasse in der "Fussnote"
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