

Das offizielle Vertragsziel zwischen dem damaligen Bundesamt für Energiewirtschaft (BEW, heute BFE) und dem Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) für die Fussgänger-und Velomodellstadt Burgdorf lautete 1995: „... die Möglichkeiten und Grenzen des nicht motorisierten Verkehrs zur Einsparung von Energie umfassend aufzuzeigen.“
Die InitiantInnen hatten sich neben den vertraglich festgelegten Zielsetzungen weitere quantitative Ziele gesteckt:
- ein Drittel mehr Fussverkehr
- ein Fünftel mehr Veloverkehr
- ein Zehntel Energieeinsparung im Binnenverkehr
- ein Zehntel weniger Unfälle
Das Projekt basierte auf dem Drei-Säulen-Prinzip des Aktionsprogramms Energie2000 (heute EnergieSchweiz):
1. freiwillige Massnahmen zur rationellen Energieverwendung und zum Einsatz erneuerbarer Energien
2. staatliche Rahmenbedingungen für einen sparsamen und rationellen Energieverbrauch
3. der Dialog über umstrittene Themen unter den Betroffenen
Die erste Projektphase dauerte von 1995 bis 2001. 2002 wurde für die zweite Projektphase bis 2006 ein weiterer fünfjähriger Vertrag zwischen dem Bundesamt für Energie und der Stadt Burgdorf abgeschlossen. In der 1. Phase lag der Schwerpunkt der FuVeMo bei der Umsetzung von grösseren, auch baulichen Projekten (u.a. Begegnungszone, Velostation), während sich die Aktivitäten der 2. Phase auf die Konsolidierung und Kommunikationsmassnahmen konzentrierten. |