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Erfolgsfaktoren

Die FuVeMo ist insgesamt ein sehr gutes Beispiel dafür, wie sich eine Gemeinde mittels Einleiten und Umsetzen von innovativen Ansätzen für eine nachhaltige Mobilität engagieren kann.




Dialog statt Konfrontation: einer der zentralen Erfolgsfaktoren der FuVeMo


Wichtig für das Projekt und für die Stadt insgesamt war ein sichtbarer Erfolg, die relativ rasche Realisierung eines Blickfangs bzw. Identifikationspunkts; dies wurde erreicht mit der Begegnungszone. Diverse Gemeinden verfügen über gute Konzepte, die aber in der "Schublade" landen, weil der Umsetzungsprozess zu wenig verbindlich gestaltet wurde.

 

Die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren aus Sicht der Evaluation:

 

Erfolgsfaktoren

› Projektideen mit Win-Win-Charakter für Verkehr, Bevölkerung und Gewerbe

› breit abgestützte Projektorganisation und Finanzierung und effiziente Entscheidungsprozesse (ermöglicht durch Globalbudgets)

› Projektideen, die neu sind und nicht klassische Meinungsunterschiede provozieren

› äusserst initiative Einzelpersonen im Dreieck Baudirektion-VCS-Gewerbe, v.a. zu Beginn des Projekts

› sichtbare Projekte mit hohem Identifikationsgehalt (v.a. Begegnungszone, Hauslieferdienst)

› Durchhaltewille (insbesondere wegen geringer Rückendeckung des Bundes in Anfangsphase)

› für die Begegnungszone: örtliche Verhältnisse (Abgrenzbarkeit vom Durchgangsverkehr)

› Bildung unkonventioneller Koalitionen zwischen traditionell autokritischen und weniger kritischen Kreisen

› gute Informations- und Kommunikationspolitik

› aktive Information nach aussen

› guter Einbezug des Gewerbes bzw. des Detailhandels

› Kompromissbereitschaft bez. Parkraumpolitik (kein Abbau)

› Legitimation durch, aber keine Ausrichtung auf die Politik (Gemeinderatsvertreter in Projektkommission, Globalbudgets durch Stadtparlament)

› gewisser Pioniergeist in Burgdorfer Bevölkerung

 

Misserfolgsfaktoren

› Unklarheit über die Ziele und die inhaltlichen Schwerpunkte in Phase 2 (Verzettelung des Massnahmenmix)

› abnehmendes Engagement initiativer Schlüsselakteure (aus Geschäftsleitung und Projektkommission)

› Bruch der Kontinuität durch personelle Wechsel

› Scheitern von Einzelprojekten mit hoher Medienpräsenz

› Wiedererwachen traditioneller politischer Grabenkämpfe und in der Folge vermehrte Grundsatzdebatten (anstelle kreativer und sachlicher Diskussionen über Einzelprojekte)

› Lückenhafte Begleitforschung, vor allem bezüglich Nachweis verändertes Verkehrsverhalten

› aufkommende Innovationsmüdigkeit


 Weiterführende Informationen

 Download Gesamtevaluation (pdf)

Gedruckte Exemplare des Evaluationsberichts (Fr. 25.-) können Sie per Mail anfordern: modelcity@burgdorf.ch (solange Vorrat).

 

 


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