

Attraktivität des Bahnhofquartiers: Das Einkaufen ist im Perimeter der Begegnungszone für die FussgängerInnen und VelofahrerInnen spürbar angenehmer geworden. Dank der Verkehrsberuhigung kann zudem der Aussenbereich vielseitiger genutzt werden (z.B. Cafés).
Verkehrssicherheit: Obwohl detaillierte statistische Unfalldaten fehlen, lässt sich auf Basis der subjektiven Sicherheitswahrnehmung ein positives Fazit zur Verkehrssicherheit in der Begegnungszone ziehen. Wenn es Unfälle gibt, sind dies gemäss Stadtpolizei primär Bagatellunfälle. Die Fahrgeschwindigkeit der Autos konnte nachweislich reduziert werden. Trotzdem besteht weiterer Handlungs- bzw. Kontrollbedarf, die Einhaltung des Geschwindigkeitsregimes ist noch nicht vollständig erreicht.
Stadtmarketing: FuVeMo hatte grosse Ausstrahlung auf andere Schweizer Städte (Multiplikatoreffekt). Die Fussgänger- und Velomodellstadt Burgdorf war und ist schweizweit ein Thema. Inwieweit damit beispielsweise auch Wohnortentscheide verbunden sind, lässt sich nicht nachweisen. Der Einflussfaktor FuVeMo ist diesbezüglich als ein kleines Puzzlesteinchen unter vielen anderen zu verstehen.
Gesamtwirtschaft/Beschäftigung: Beschäftigungswirksame Effekte von FuVeMo zu postulieren wäre vermessen. Selbst Wirkungen auf den Detailhandelsumsatz im Bahnhofquartier konnte man durch entsprechende Umfragen im Jahr 2001 nicht stichhaltig nachweisen. Im harten Standortwettbewerb (Stichwort IKEA-Einkaufsmeile) konnte FuVeMo mit der Begegnungszone allenfalls einen kleinen positiven Beitrag für Burgdorf leisten. 
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Gedruckte Exemplare des Evaluationsberichts (Fr. 25.-) können Sie per Mail anfordern: modelcity@burgdorf.ch (solange Vorrat). |