"Burgdorf als Beruf zu haben, ist wunderbar!" 

Liebe Burgdorferinnen Liebe Burgdorfer
Wie geht es dir, Elisabeth? Wie geht es Ihnen, Frau Zäch? Wie oft werde ich darauf angesprochen. Bist du gut angekommen? Schaffen Sie es? So viele Menschen kümmern sich um mich, ermuntern und motivieren mich. Das tut sehr gut. Ich bin für jedes freundliche Wort dankbar. Denn ja, es stimmt schon, diese ersten 100 Tage waren eine grosse Herausforderung. So ganz locker leicht war`s mir nicht immer zu Mute. Und trotzdem kann ich heute ehrlich antworten: Es geht mir gut. Sehr sogar. Die neue Arbeit macht mir grosse Freude. Sie ist vielfältig und kreativ. Und sie kommt meinen Interessen entgegen. Davon bin ich ausgegangen, aber es gibt doch ein gutes Gefühl, wenn sich dies jetzt bestätigt.
Was gefällt mir denn so gut? Ganz sicher die direkten Kontakte mit den vielen verschiedenen Menschen und Interessengruppen. Sie haben mich in diesen ersten 100 Tagen stark beschäftigt, denn ich wollte mir einen guten Boden für die künftige Arbeit bereiten. Intensive und auch kontroverse Gespräche haben bereits stattgefunden. Sie haben mich bereichert. Andere stehen noch an. Und vor allem freue ich mich nun auf die Frühlingsspaziergänge, die die Quartiervereine für mich organisieren. So werde ich unser Burgdorf und seine Menschen wieder von einer neuen Seite kennenlernen. Das ist doch interessant.
Grosse Freude bereitet mir auch die Arbeit in der Region. Der Vorstand des Vereins "Region Emmental" ist unglaublich engagiert; er arbeitet mit Feuer. Denn wir wollen die Chancen der neuen Regionalpolitik nutzen und geeint alles fürs Emmental erreichen, oder wenigstens 99 Prozent davon. Hier stosse ich auf neue Themen und lerne Kolleginnen und Kollegen kennen, von denen ich bisher nur gelesen habe.
Besonders spannend ist zur Zeit auch die Arbeit im Gemeinderat. Zu Beginn einer neuen Legislatur legen wir fest, was wir in den kommenden vier Jahren erreichen wollen. Das gibt natürlich heisse Köpfe, aber das macht nichts. Zum Schluss finden wir uns immer, und das anschliessende Bier im Stadthaus findet in bester Atmosphäre statt. Ein solches Team ist Gold wert. Ich bin meinen Kolleginnen und Kollegen dafür dankbar. Gehässigkeiten im Gemeinderat würden mich belasten. Das weiss ich.
Dankbarkeit ist überhaupt eines der wichtigsten Gefühle, das ich nach diesen ersten 100 Tagen empfinde. Ich danke den Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung; sie haben mich ausserordentlich freundlich aufgenommen. Ich danke all den Kolleginnen und Kollegen aus der Politik. Der Wahlkampf ist vorbei; ich fühle mich überall respektiert, und das gibt mir Kraft. Ich danke meinen Bekannten, den Freundinnen und Freunden, die mir zur Seite stehen. Die Zeit für sie war in diesen ersten Wochen knapp, aber das wird sich ändern. Muss sich ändern, denn sie sind für mich lebenswichtig. Und schliesslich bedanke ich mich bei den Wählerinnen und Wählern. "Burgdorf" als Beruf zu haben, ist wunderbar. Jeden Tag an der Zukunft unserer Stadt zur arbeiten, macht mir grosse Freude. Ich fühle mich fit und gebe alles.
Mit herzlichen Frühlingsgrüssen
Elisabeth Zäch
elisabeth.zaech@burgdorf.ch
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