Weihnachtsbrief 2011 

Liebe Burgdorferinnen und Burgdorfer
Liebe Emmentalerinnen und Emmentaler
Weihnachten ist die Zeit des Schenkens. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und Ihnen diesen Weihnachtsbrief widmen. Er ist mir ein wichtiges Anliegen.
Die letzten Monate bedeuteten eine grosse Herausforderung. Für unsere Stadt, für unsere Region. Unser Spital bekam keine kantonalen Investitionsgelder, unser „Tech“ soll mittelfristig verschwinden. Hiobsbotschaften aus Bern, die uns alle erschütterten. Und die politisch Verantwortlichen fordern, insbesondere auch mich.
Kämpfen ist angesagt. Wir wollen konstruktiv argumentieren, mit Fakten überzeugen, uns nicht verbohren und nicht verbeissen, sondern mit Zuversicht und Herzblut unseren Anliegen Nachachtung verschaffen. Dies, liebe Burgdorfer, liebe Emmentalerinnen, braucht Kraft.
Dass wir diese Kraft aufbringen, haben wir Ihnen zu verdanken. Sie haben unsere Anliegen in den letzten Monaten grossartig unterstützt. Sie haben Unterschriften fürs „Tech“ gesammelt, Aktionen lanciert, sind bei strömenden Regen mit uns zur Petitionsübergabe nach Bern geradelt. Sie haben Leserbriefe geschrieben, bei Bekannten aus nah und fern lobbyiert, Mails verschickt. Und zwischendurch gab es auch immer wieder persönliche Post für mich: aufmunternde Zeilen, ein Merci, einen Blumengruss.
Dafür möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken. Natürlich stehen wir vor schwierigen Monaten. Aber dieses gemeinsame Engagement in Stadt und Region stärkt uns doch gewaltig für alle kommenden Herausforderungen. Wir sind gewappnet für die Zukunft, was immer sie bringen mag. Unser geeinter Wille, unsere Solidarität und unser Innovationsgeist garantieren, dass sich Stadt und Region gemeinsam weiter entwickeln und behaupten können. Wir geben alles – im Interesse von uns allen.
Gönnen Sie sich jetzt aber erst ein paar ruhige, friedliche und fröhliche Weihnachtstage. Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Ihrem Freundeskreis herzlich alles Gute und hoffe, dass Ihnen das neue Jahr viel Glück und Befriedigung bringen wird.
Lassen Sie es sich gut gehen – in unserer schönen Stadt, in unserem schönen Emmental!
Ihre dankbare Elisabeth Zäch |