

Über ein Drittel aller Pflanzenarten in der Schweiz gilt landesweit als gefährdet oder selten (d.h. potentiell gefährdet). Im Mittelland fallen fast zwei Drittel in diese Gruppe. Regelmässig aufdatierte so genannte rote Listen geben über den Gefährdungsstand jeder Art Bescheid.
In den letzten Jahrzehnten wurde dem raschen Artenrückgang mit Gegenmassnahmen begegnet. Von Bund und Kantonen gesetzlich vorgeschrieben und finanziell unterstützt, sind neue fachgemäss gepflegte und überwachte Naturschutzgebiete entstanden.
Der Staat bemüht sich auch, dem Artenschwund auf landwirtschaftlich genutztem Boden mit der Schaffung von ökolog. Ausgleichsflächen, Bunt- und Wanderbrachen, neuen Hecken und Auengebieten oder der Aufwertung von Waldrändern zu begegnen. Bei der Sanierung von Bachläufen kann eine naturnahe Neugestaltung realisiert werden. 
| Weiterführende Informationen |

Die Homepage des Vereins Natur- und Vogelschutz, Burgdorf
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