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Zähringer-Gründung und bernische Herrschaft

1175 Erstmals erwähnt als "Burtorf" = Burg Bertolfs (Berchtolds) im Zusammenhang mit einer Schenkungsurkunde Herzog Berchtolds IV. von Zähringen (= 1186). Der Ausbau der Schlossanlage und die Entwicklung der ihr zu Füssen liegenden Siedlung zur Stadt fallen in seine Zeit und in die seines Nachfolgers Berchtolds V.

 

1218 Stirbt Herzog Berchtold V., der Gründer Berns. Die Herrschaftsrechte gehen an die Kiburger über. Unter ihnen kommt die heutige Unterstadt hinzu.

 

1273 Bestätigung der städtischen Rechte in der ältesten, im Burgerarchiv noch vorhandenen "Handfeste" durch Graf Eberhard von Habsburg und dessen Gattin Anna von Kiburg.

 

1384 Nach dem "Burgdorfer Krieg" gehen die beiden kiburgischen Städte Burgdorf und Thun durch Kauf an das expandierende Bern über. Seither sind bernische Landvögte (mit dem Titel Schultheiss) auf dem Schloss.

 

1388 Stiftung der "Hühnersuppe" durch die bernischen Schultheisse als Dank an die Burgdorfer Frauen für die tapfere Abwehr eines Angriffs österreichischer Adeliger. Die Hühnersuppe wird noch heute jeweils im Februar als Brauch begangen.

 

1471/90 Bau der spätgotischen Stadtkirche.

 

1475 Eine der frühesten Druckereien der Schweiz im Barfüsserkloster.

 

1528 Einführung der Reformation.

 

1653 Burgdorf im Bauernkrieg auf der Seite Berns.

 

1706 Brand in der Oberstadt: 45 Häuser an der Schmiedengasse eingeäschert.


 Weiterführende Informationen

 Schlossmuseum im Schloss Burgdorf

 


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