Geringfügige Änderung Teil-Überbauungsordnung Nr. VI Schlössli

05.12.2019

Der Gemeinderat der Stadt Burgdorf bringt gestützt auf Art. 60 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 (BauG) und Art. 122 Abs. 7 der Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV) die vorerwähnte Änderung zur öffentlichen Auflage. Es ist beabsichtigt, die Änderung im Verfahren der geringfügigen Änderung von Nutzungsplänen vorzunehmen.

Die Akten liegen während 43 Tagen, vom 5. Dezember 2019 bis 17. Januar 2020, in der Baudirektion Burgdorf, Lyssachstrasse 92, 3400 Burgdorf öffentlich auf und können während der Büroöffnungszeiten oder unabhängig davon untenstehend eingesehen werden. Innert der Auflagefrist kann gegen die geplante Änderung bei der Baudirektion Burgdorf schriftlich und begründet Einsprache und Rechtsverwahrung eingereicht werden.

Die Entwicklung des Areals Schlössli ist Bestandteil des Richtplans ESP Bahnhof Burgdorf von 2009. Die Eigentümerin des Areals Schlössli, die SB Schlössli Burgdorf AG, entschloss sich das Areal zu entwickeln. Die Projektentwicklung erfolgt durch die Marti Gesamtleistungen AG. Grundlage für die Projektentwicklung ist das Richtprojekt (Hunziker Architekten AG, Februar 2018), welches im Rahmen von zwei Fachausschuss-Sitzungen (August 2014, April 2015) beurteilt wurde und die Weiterführung einer Machbarkeitsstudie (Werk-Stadt Architekten AG, August 2007) bildet. Der Gemeinderat beschloss im April 2016 die Auslösung des Verfahrens zum Erlass der Teil-Überbauungsordnung Nr. VI Schlössli. Das Verfahren konnte mit der Genehmigung und der Inkraftsetzung im Januar 2019 abgeschlossen werden. Nach Erhalt der Rechtskraft wurde das Richtprojekt durch die Grundeigentümerin gemeinsam mit Rykart Architekten AG zu einem Vorprojekt weiterentwickelt.

Die Architekten haben in der Weiterbearbeitung auf Basis des Gutachtens zur Gefährdung durch Hochwasser von Hunziker, Zarn + Partner vom 17.12.2018 festgestellt, dass die Erdgeschoss-Kote gemäss Richtprojekt unterhalb der Hochwasserschutzkote liegt. Die in der Überbauungsordnung festgelegten max. Dachkoten wurden sehr knapp berechnet, weshalb praktisch kein Spielraum besteht. Zudem sind im Erdgeschoss des Gebäudes West öffentliche Nutzungen vorgesehen. Die Raumhöhe wurde jedoch auf Wohnnutzung abgestimmt und durchgehend mit 2.45 m berechnet. Weiter wurde die Fassadenhöhe ohne Berücksichtigung Absturzsicherung (entspricht nicht BMBV) definiert. Um eine stimmige und rechtskonforme Situation zu erlangen, schlagen die Architekten vor, die max. Dachkoten entsprechend zu erhöhen. Dies bedeutet eine Anpassung der in den Vorschriften festgelegten Dachkoten.

Mit der vorliegenden geringfügigen Änderung sollen die Mängel der Teil-UeO behoben werden.

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