Erlass Teil-Überbauungsordnung Nr. XXXV Suttergut Nord

01.11.2018

Der Gemeinderat der Stadt Burgdorf bringt gestützt auf Art. 60 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 die Teil-Überbauungsordnung Nr. XXXV Suttergut Nord zur öffentlichen Auflage.

Die Akten liegen während 30 Tagen, vom 1. bis 30. November 2018, in der Baudirektion Burgdorf öffentlich auf und können während der Büroöffnungszeiten oder unabhängig davon hier eingesehen werden. Einsprachen und Rechtsverwahrungen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet bei der Baudirektion Burgdorf einzureichen.

Bereits im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung, welche vom 30. März bis und mit 5. Mai 2017 in der Baudirektion Burgdorf stattfand, hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, zur vorliegenden Planung Stellung zu nehmen. In der angegebenen Frist sind 11 Mitwirkungseingaben eingegangen.

Aufgrund dessen wurde die Teil-Überbauungsordnung geprüft und darauffolgend dem Amt für Gemeinden und Raumordnung AGR zu einer ersten Vorprüfung eingereicht. Auf Empfehlung des Kantons, die Teil-Überbauungsordnung zu überarbeiten und nochmals vorprüfen zu lassen, wurden die Unterlagen im Februar 2018 zu einer zweiten abschliessenden Vorprüfung eingereicht. In der Zwischenzeit konnten die Unterlagen für die öffentliche Auflage fertiggestellt werden.


Planungsvorhaben
Im «Suttergut Nord» entstehen rund 40’000 m2 Geschossfläche. Etwa die Hälfte davon soll als Wohnraum genutzt werden. Damit werden an allerbester Lage nahe beim Bahnhof ca. 300 neue Wohnungen entstehen. Eine Zahl, die für Burgdorfer Grössenverhältnisse und für die weitere Stadtentwicklung natürlich sehr beachtlich und bedeutsam ist.

Die Grundeigentümer des Areals «Suttergut Nord» führten 2015 als Interessengemeinschaft einen Studienauftrag zur Um- und Neunutzung des Areals durch. Die Stadt Burgdorf als Verfahrensleiterin und Koordinatorin ist daran interessiert, dass das städtebaulich sehr wichtige Areal so entwickelt wird, dass es einen Mehrwert für das Quartier, die Stadt und die gesamte Region bildet. So war es denn auch eine Rahmenbedingung des Studienauftrags, dass die Areal-Überbauung das «neue Zentrum» rund um den Bahnhof aufwertet, erweitert und stärkt.

Eine ebenso klare Vorgabe war auch, dass die vorgesehene Überbauung sowohl Wohnraum als auch Raum für Dienstleistungsbetriebe, Läden, Restaurants oder Büronutzung bieten soll. Im Weiteren sollten die denkmalpflegerisch bedeutsamen Gebäude im neuen Konzept berücksichtigt und integriert werden.

Eine ebenso klare Vorgabe war auch, dass die vorgesehene Überbauung sowohl Wohnraum, als auch Raum für Dienstleistungsbetriebe, Läden, Restaurants oder Büronutzung bieten soll. Im Weiteren sollten die denkmalpflegerisch bedeutsamen Gebäude im neuen Konzept berücksichtigt und integriert werden.

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