Editorial Liebe Burgdorferinnen und Burgdorfer, liebe Leserinnen und Leser aus der Region Was macht eine Stadt eigentlich aus? In dieser Ausgabe des Stadtmagazins begegnen wir vielen unterschiedlichen Aspekten des städtischen Lebens. So wird gleich auf den ersten Seiten über die neue BLS-Werkstätte Oberburg, eines der grössten Infrastrukturprojekte unserer Region, berichtet. Sie steht für die Bedeutung Burgdorfs als Wirtschafts- und Arbeitsstandort und für seine Rolle als regionale Drehscheibe des Bahnverkehrs. Zugleich zeigt der Beitrag, wie anspruchsvoll die Planung und Umsetzung solcher Vorhaben unter komplexen Voraussetzungen ist. Einen ganz anderen Blick auf unsere Region eröffnet die Geschichte über die Wizards Bern Burgdorf. Der Schweizer Meistertitel ist ein toller sportlicher Erfolg und das Resultat konsequenter Nachwuchsarbeit, einer grossen Portion Beharrlichkeit und dem enormen Engagement von Menschen, die an eine gemeinsame Idee glauben. Um Menschen geht es auch im Artikel über den Regionalen Intensivkurs PLUS. Seit zehn Jahren begleitet dieses in der Öffentlichkeit wenig bekannte Angebot Jugendliche auf ihrem Weg in Schule, Beruf und Gesellschaft. Der Beitrag macht deutlich, wie wichtig Sprache für das Ankommen, die Teilhabe und eine gelingende Integration ist. Städtische Lebensqualität hängt zunehmend auch davon ab, wie wir alle mit unserer natürlichen Umgebung umgehen. Der Beitrag zur Förderung der Biodiversität auf städtischen Arealen zeigt anhand konkreter Beispiele auf, wie Burgdorf seine Grünräume ökologisch aufwertet und so das Stadtklima positiv beeinflusst. Besonders aufmerksam machen möchte ich Sie auf den Ideengarten Villa Schnell. Er lädt dazu ein, einen besonderen und geschichtsträchtigen Ort Burgdorfs neu zu entdecken und zu beleben. Mit dem regelmässigen Format «Hereinspaziert» schafft die Stadt einen offenen Rahmen für Begegnungen, Fragen, Anregungen und neue Ideen. Ich würde mich freuen, wenn viele Burgdorferinnen und Burgdorfer diese Gelegenheit nutzen. Denn eine Stadt lebt nicht zuletzt vom Mitdenken, von guten Ideen und von der Lust ihrer Bevölkerung, das Zusammenleben aktiv mitzugestalten. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und viele schöne Begegnungen in unserer liebenswerten Stadt. Man sieht sich! Herzlich, Stefan Berger Stadtpräsident
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