5 Schliesslich wurde die projektierte Anlage kleiner konzipiert und gewisse betriebliche Einschränkungen in Kauf genommen, so dass die Realisierung am bestehenden Standort Oberburg möglich wurde. Da auch die Standortgemeinden Burgdorf und Oberburg grosses Interesse am Erhalt der Werkstätte und deren Arbeitsplätzen zeigten, entschied die BLS das Projekt in Bern aufzugeben und auf den Standort Oberburg zu setzen. Facetten Hohe Komplexität und viele regionale Aspekte Dass ein Projekt dieser Grössenordnung – die Kosten belaufen sich auf rund 280 Millionen Franken – mit einer hohen Komplexität verbunden ist, versteht sich von selbst. Im Fall der Werkstätte Oberburg spielen jedoch besonders viele Faktoren und Interessen eine Rolle. So gilt es beispielsweise, die geplante Sanierung der Lochbachstrasse oder den Ausbau der Logistikinfrastruktur von Armasuisse im benachbarten AMP zu berücksichtigen und deren Umsetzung zu koordinieren. Hinzu kommen die Berührungspunkte mit den Massnahmen rund um die Verkehrssanierung «Emmentalwärts» Burgdorf–Oberburg–Hasle, deren Detailprojektierungen angelaufen sind, sowie mit dem bereits projektierten Radweg von Oberburg nach Hasle. Die Linienführung dieses Radwegs war eigentlich bereits 2021 festgelegt und vom Kanton bewilligt worden. Nach dem Entscheid der BLS die Werkstätte in Oberburg zu bauen, wurde jedoch eine Anpassung notwendig. In Zusammenarbeit zwischen Kanton und BLS wurde für den betroffenen Teil eine neue Linienführung definiert. So wird etwa die geplante Unterführung der Bahngleise rund 100 Meter Richtung Hasle verschoben. Und auf einer Länge von 400 Metern führt der Radweg über die neue Erschliessungsstrasse der © BLS Visualisierung des Neubaus BLS Werkstätte Oberburg © BLS / Nighturse Images
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