Der Becher des Pythagoras

Einen mit Flüssigkeit gefüllten Becher mit einem Trinkhalm leeren, ohne am Trinkhalm zu saugen.

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Wir fertigen einen Becher mit einem geknickten Trinkhalm: Das kurze Ende stösst innen auf den Boden. Das lange Ende guckt unten heraus.

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Wir füllen langsam Wasser ein.

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Was passiert?
Wenn das Wasser im Becher über den Trinkhalmknick steigt, ...

 
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... läuft alles Wasser unten aus ...

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... bis der Becher ganz leer ist.

 

Was passiert genau?
Beim Einfüllen steigt das Wasser im kurzen Ende des Trinkhalmes mit. Hat es den Knick erreicht, kann es um die Biegung herumfliessen und fällt im langen Ende des Trinkhalmes nach unten.

Warum ist das so?
Die Wassersäule im langen Teil ist schwerer als diejenige im kurzen Teil, so dass ständig neues Wasser nachgesaugt wird, bis der Becher leer ist.

Wer sich den Becher zu voll schenkte, wurde bestraft ...
... denn alles lief sofort unten wieder heraus: Im Jahr 530 v. Chr. soll der berühmte Physiker und Mathematiker Pythagoras den sogenannten «gerechten Becher» erfunden haben, der nach demselben Prinzip funktionierte.

Quellenangabe
Kinderbrockhaus Experimente,
ISBN 978-3-577-07332-5

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