10 Zivilschutzorganisation Ämme BE Ein Jahr zwischen Aufbau un Die neue Zivilschutzorganisation Ämme BE hat ihr erstes Betriebsjahr hinter sich. Dabei galt es, eine vollkommen neue Organisation aufzubauen und die Einsatzbereitschaft von Beginn weg sicherzustellen. Zwischen Wiederholungskursen, Einsätzen in Gemeinden, Betreuung in Institutionen und zahlreichen organisatorischen Aufgaben zeigt sich: Der Zivilschutz übernimmt heute weit mehr Aufgaben, als viele Menschen vermuten. Wenn im Emmental irgendwo ein Bach über die Ufer tritt, ein Altersheim Unterstützung braucht oder bei einem Grossanlass plötzlich hunderte Hände fehlen, dann stehen sie bereit: die Angehörigen des Zivilschutzes. Seit Anfang 2025 übernimmt die neue Zivilschutzorganisation Ämme BE diese Aufgabe für 28 Gemeinden der Region. Hinter dem nüchternen Namen steckt eine Organisation, die im vergangenen Jahr praktisch bei null beginnen musste und gleichzeitig vom ersten Tag an funktionieren sollte. Denn der Start der neuen Zivilschutzorganisation war mehr als eine reine Fusion auf dem Papier: Neue Strukturen mussten aufgebaut, Material zusammengeführt, Standorte organisiert und Abläufe definiert werden. Gleichzeitig lief der Betrieb bereits weiter. Oder anders gesagt: Während im Hintergrund noch organisiert und geplant wurde, standen die ersten Zivilschützer bereits im Einsatz. «Eine der grössten Herausforderungen waren die logistischen Elemente», sagt Bataillonskommandant Dominique Bösiger. «Wir mussten einen neuen Hauptstandort suchen, welcher genügend Parkplätze bietet und eine grosse Küche für die Verpflegung hat, damit wir im WK eine Kompanie mit mindestens 100 Personen unterbringen können.» So begann das Jahr gleich mit Einsätzen an den SkiWeltcuprennen in Adelboden und am Lauberhorn. Dort unterstützten Angehörige des Zivilschutzes die Veranstalter hinter den Kulissen – bei Sicherheit, Infrastruktur und Logistik. Einsätze, die körperlich fordernd sind und zeigen, wie breit das Aufgabenfeld des Zivilschutzes heute geworden ist. Insgesamt leisteten die Angehörigen der ZSO Ämme BE im ersten Jahr rund 4’300 Diensttage. Starke Veränderungen in den letzten Jahren Doch die eigentliche Arbeit spielt sich selten im Rampenlicht ab. Viel häufiger geht es um Dinge, die einfach funktionieren müssen. Im Verlauf des Jahres absolvierten sämtliche Kompanien ihre Wiederholungskurse. Dabei wurde nicht nur geübt und ausgebildet: Die Zivilschützer arbeiteten in den Gemeinden mit, unterstützten Institutionen oder halfen bei praktischen Arbeiten vor Ort. Besonders gefordert waren auch die
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