Förderung im Bereich der naturalistischen Intelligenz
Die BF- Schüler:innen beobachten einheimische Brutvögel und erfahren, wie sie Nester bauen, Eier legen und ihre Nahrung suchen.
Sie befassen sich mit der idealen Vogeltopografie, die Beschaffenheit der Federarten und betrachten die Skizzen von Leonardo da Vincis Flugapparat.
Die BF-Schüler:innen erforschen, wie Flugobjekte in die Lüfte steigen und erfahren, wie die Thermik genutzt werden kann. Dabei lernen sie das Kofferwort «Bionik» kenne und untersuchen, wie Phänomene der Natur die technischen Erfindungen beeinflussen.
Für den Bau eines Vogelnests nutzten die Vögel hier kleine Zweige, Moos und Federn. Manche Vögel legen ihre Eier in Baumhöhlen und Felsspalten.
Die Libelle kann ihre Flügel unabhängig voneinander bewegen. Dadurch sind ihre Flugbewegungen sehr präzise.
Die Vögel erkunden flink ihre Umgebung und suchen überall nach Nahrung. Welcher Vogel kommt beim Vogelhäuschen vorbei?
Bunte Singvögel suchen Schutz in den engen Verästelungen der Bäume und Sträucher.
Amseln, Blaumeisen und Rotkehlchen zwitschern und schauen dem eigenartigen Vogel mit vier Propellern zu. Am Quadrocopter hängt ein Futterpaket.
Raubvögel halten gerne in der Nähe der Strasse Ausschau auf Beute.
Die langen, breiten und weichen Flügel sorgen bei der Schleiereule für einen geräuschlosen Flug.
Sie fliegt nachts langsam und fast lautlos über das Jagdgebiet und lokalisiert mit ihrem exzellenten Gehör die Beute bis zu 200 Meter Entfernung.
Das Gefieder des Turmfalken ist perfekt für schnelle Flüge. Die Federn sind lang, schmal und spitz.
Für den idealen Segelflug sind die Federn des Mäusebussards eher breit und abgerundet.
Die Greifvögel sind im Besitz äusserst kräftiger, scharfer Krallen. Die Falknerin schützt sich mit einem Lederhandschuh.
Hier sind die weissen, charakteristischen Steuerfedern des Wüstenbussards schön zu sehen. Die schwarzbraune Bänderung kann stark variieren.
Die lange Fessel wird gelöst und der Wüstenbussard kann sich auf den Gleitflug vorbereiten.
Die Falknerin benutzt eine Pfeife, um den Bussard herbeizurufen und ihn für die Jagd zu trainieren.
Im zweiten Semester befassten sich die BF-Schüler:innen mit Skizzen und Flugmodellen von Leonardo da Vinci und weiteren Erfindern und wagemutigen Pilotinnen und Piloten, wie Amelia Earhart und Charles Lindbergh.
Zum Abschluss konnten die BF-Schüler:innen ihren Lieblingsvogel auswählen und bemalen. Alle Holzfiguren wurden von Willy Burgener von Hand geschnitzt und sind Unikate.
Nach Vorlagen wurden die Vögel sorgfältig mit Acrylfarben bemalt. Mit voller Konzentration und einer ruhigen Hand entstand das kunstvoll gestaltete Federkleid.
Die BF-Schüler:innen erhalten am Ende des Schuljahres eine Teilnahmebestätigung.