Burgdorf gibt Gas

Namhafte Investoren glauben an das Entwicklungspotenzial von Burgdorf. Sie investieren in zahlreiche Entwicklungsprojekte im Stadtzentrum und in den Industrie- und Dienstleistungsarealen rund um die Innenstadt. So entstehen an bester Lage neue Gewerbe- und Wohnflächen in grossem Ausmass.

Mit mehreren kantonalen Entwicklungsschwerpunkten im Wirtschaftsraum Burgdorf wird der Zentrumsfunktion Burgdorfs weiter und verstärkt Rechnung getragen. Burgdorf entwickelt sich zügig und verfolgt eine Strategie der qualitativen Verdichtung mit nachhaltigem Wachstum.

Verdichtung innerhalb der heutigen Siedlungsgrenzen
Burgdorf fördert die qualitative Verbesserung der Standortattraktivität und Verdichtung innerhalb der heutigen Siedlungsgrenzen. Der Bestand an Infrastrukturen und Gebäuden wird optimal genutzt, bevor neue erstellt werden. Leerstehende, unternutzte oder bezüglich ihrer Standortattraktivität nicht optimal genutzte Gebiete werden mit neuen Nutzungen aufgewertet und falls nötig umgebaut.

Grafik Burgdorf 25

«Burgdorf 25»: Dynamische Stadtentwicklung

Wie sieht Burgdorf im Jahr 2025 aus? Das war die Ausgangsfrage für das Programm Burgdorf25.
Die zahlreiche bedeutende Projekte und Entwicklungen, welche das Stadtbild und die Attraktivität Burgdorfs als Wohnort und Wirtschaftstandort und Destination für Tagestouristen nachhaltig prägen sind nun umgesetzt oder die Planungsphase weitgehend abgeschlossen.

Das Programm Burgdorf25 steht somit bald vor Abschluss und wird vom neuen Programm Burgdorf2035 abgelöst. Mit neuem Fokus auf die nachhaltige, gesamtheitliche Entwicklung der Stadt Burgdorf der nächsten Generation wird nun durch die Stadt ein partizipativer Prozess gestartet.

Entwicklungsprojekte «Burgdorf25»

Arealentwicklung Bahnhof Steinhof

Ganz schön viel los im Steinhof

Übersichtskarte Entwicklungsprojete Areal Bahnhof Steinhof Burgdorf
Übersichtskarte Entwicklungsprojete Areal Bahnhof Steinhof Burgdorf

Die beiden Mehrfamilienäuser am Ludwig-Schläfli-Weg sind gebaut und bezogen. Die erste Etappe zur Umsetzung der Verkehrsberuhigungsmassnahmen ist ebenfalls abgeschlossen. Im Juli dieses Jahres wurden die Bauarbeiten zur Sanierung des Gebäudes BZ Emme gestartet (Abschluss der Bauarbeiten im August 2020). Und es folgen weitere bauliche Veränderungen im Quartier Steinhof: die Vorbereitungsarbeiten zur Verschiebung des Bahnhofs Steinhof und leicht nachgelagert die Umgebungsarbeiten um den Bahnhof Steinhof.

 
 

Verschiebung Bahnhof Steinhof

Die BLS AG hat im September 2019 mit den Bauarbeiten für die Verschiebung des Bahnhofes begonnen. Die Arbeiten verlaufen planmässig. Die Stadt Burgdorf beabsichtigt, in der näheren Umgebung des neuen Bahnhofes ebenfalls Bau- und Umgestaltungsmassnahmen zu realisieren. Dabei werden neue, gedeckte Veloabstellplätze, Ersatzparkplätze, Sitzgelegenheiten, Baumpflanzungen und geringfügige Anpassungen der Strassengeometrie ausgeführt.
Voraussichtlich im Juni 2020 wird der Stadtrat über den Ausführungskredit diskutieren. Das Baugesuch wurde im April / Mai 2020 öffentlich aufgelegt.

Sobald der Kredit genehmigt ist und die Baubewilligung des Regierungsstatthalteramtes Emmental vorliegt, wird das Projekt so vorbereitet, dass im Oktober 2020 die Bauarbeiten begonnen und voraussichtlich im Juni 2021 abgeschlossen werden können.
Die Termine und Bauphasenpläne mit den Umleitungen, Sperrungen, etc. werden hier je nach Baufortschritt regelmässig veröffentlicht.

 

Arealentwicklung ZPP 27 Bahnhof Steinho

Mit der Verschiebung des Bahnhofs entsteht auf der Fläche des heutigen Standorts Platz für eine Überbauung mit gemischter Nutzung. Hier ist das Projekt «ZPP 27 Bahnhof Steinhof» im Gange. Im Rahmen eines Studienverfahrens wurde eine städtebauliche Lösung für das Areal zwischen Bahngleisen, Bernstrasse und Zähringerstrasse entwickelt.

Das Studienverfahren gewonnen hat das Planerteam «arge team k | rollimarchini» rund um das Burgdorfer Büro «team k architekten ag» und «Rollimarchini Architekten» Bern. Das Begleitgremium hat deren Entwurf einstimmig zur besten Lösung erkoren.

Der siegreiche Entwurf sieht vier Gebäude vor, die dank ihrer Anordnung unterschiedliche Plätze und Zonen entstehen lassen. So umfasst das Areal einen Quartierplatz, den Bahnhofplatz zum neuen Standort des Bahnhofs hin, den Gartenplatz des Restaurants Steinhof und einen Platz für «urban gardening».
Der Hof, bzw. Quartierplatz, hat halböffentlichen Charakter und soll als Treffpunkt, Spiel- und Aufenthaltsbereich vor allem den Bewohnerinnen und Bewohnern dienen. Dieser grosszügige Platz wird quasi das Herz der Siedlung und bestimmt ein Magnet für das ganze Areal und vielleicht sogar darüber hinaus.

Der Bahnhofplatz in der südlichen Ecke des Areals hat öffentlichen Charakter und ist deshalb auch von Verkaufsnutzung und Gastronomie im Erdgeschoss umgeben. In den Obergeschossen sind wiederum Wohnungen vorgesehen.

Insgesamt weist die Planung rund 100 neue Wohnungen von 1,5 bis 5,5 Zimmern aus. Allein aus dieser grossen Anzahl ist ersichtlich, dass das Steinhofquartier insgesamt eine nachhaltige Entwicklung erfahren wird und als attraktives Wohngebiet weiter an Bedeutung gewinnt.

 

Bahnhofplatz und Bushof

Ein zentraler Knotenpunkt

Der Bahnhof Burgdorf mit dem Bushof und dem Bahnhofplatz ist ein zentraler Knotenpunkt und eine wichtige Schnittstelle von Bus und Bahn für die ganze Region. Täglich bewegen sich rund 15‘000 Bus- und Bahnnutzende am Bahnhof. Das steigende ÖV-Angebot muss an diesem Knotenpunkt auch zukünftig optimal abgewickelt werden. Der Bushof soll deshalb neu konzipiert und der Bahnhofplatz aufgewertet werden. Der neue Bushof wird mit besser angeordneten Haltekanten einem zukünftigen Kapazitätsausbau gerecht werden.

Der Stadtrat hat den Ausführungskredit genehmigt. Wegen einer hängigen Einsprache von Behindertenorganisationen verzögert sich der Baubeginn wesentlich und wird voraussichtlich erst Mitte 2021 starten. Nach voraussichtlich 2-jähriger Bauzeit soll der neue Bushof, der neu gestaltete Bahnhofplatz und die Bahnhofstrasse Nord eingeweiht werden können.

 

Suttergut Nord

Hier ensteht ein weiteres Stück Stadt

Nachdem das «Suttergut Süd», d.h. der südlich der Lyssachstrasse gelegene Teil des ehemaligen Aebi-Areals bereits überbaut und zu neuem Leben erwacht ist, liegt jetzt auch das Konzept für das nördlich gelegene Gebiet auf dem Tisch. Aus dem Studienauftrag an mehrere Architekturteams ging ein Siegerprojekt hervor, das die Gestaltungsrichtlinien und die Nutzung des besagten Areals zwischen Bahnlinie und Lyssachstrasse überzeugend entwirft.

Die Grundeigentümer des Areals «Suttergut Nord» führten 2015 als Interessengemeinschaft einen Studienauftrag zur Um- und Neunutzung des Areals durch. Die Stadt Burgdorf als Verfahrensleiterin und Koordinatorin ist natürlich daran interessiert, dass das städtebaulich sehr wichtige Areal so entwickelt wird, dass es einen Mehrwert für das Quartier, die Stadt und die gesamte Region bildet. So war es denn auch eine Rahmenbedingung des Studienauftrages, dass die Areal-Überbauung das «neue Zentrum» rund um den Bahnhof aufwertet, erweitert und stärkt.

Eine ebenso klare Vorgabe war auch, dass die vorgesehene Überbauung sowohl Wohnraum, als auch Raum für Dienstleistungsbetriebe, Läden, Restaurants oder Büronutzung bieten soll. Im weiteren sollten die denkmalpflegerisch bedeutsamen Gebäude im neuen Konzept berücksichtigt und integriert werden.

40’000 m2 Geschossfläche
Die Dimensionen sind enorm! Im «Suttergut Nord» entstehen rund 40’000 m2 Geschossfläche. Etwa die Hälfte davon soll als Wohnraum genutzt werden. Damit werden an allerbester Lage, nahe beim Bahnhof ca. 300 neue Wohnungen entstehen. Eine Zahl, die für Burgdorfer Grössenverhältnisse und für die weitere Stadtentwicklung natürlich sehr beachtlich und bedeutsam ist.

 

Thunstrasse; Sanierung und Umgestaltung

Das Sanierungs- und Umgestaltungsprojekt wurden in den letzten Monaten intensiv vorangertrieben. Mit den angrenzenden Grundeigentümern konnten die Gestaltungsfragen bezüglich der Schnittstellen privater und öffentlicher Grund geklärt werden. Voraussichtlich im Juni 2020 wird der Stadtrat über den Ausführungskredit diskutieren. Das Baugesuch wird im April / Mai 2020 öffentlich aufgelegt.

Sobald der Kredit genehmigt ist und die Baubewilligung des Regierungsstatthalteramtes Emmental vorliegt, wird das Projekt so vorbereitet, dass ca. Ende August 2020 die Bauarbeiten begonnen und voraussichtlich im August 2021 abgeschlossen werden können.

Die Termine und Bauphasenpläne mit den Umleitungen, Sperrungen, etc. werden hier je nach Baufortschritt regelmässig veröffentlicht.

 

Areal Hunyadigässli

Ein wichtiges Projekt für das Zentrum von Burgdorf.

Die geplante Überbauung des Hunyadigässli ist ein wichtiges Projekt für das Zentrum von Burgdorf. Mit dem Projekt wird das Stadtgebiet beim Bahnhog aufgewertet und es entstehen attraktive Wohnungen und Detailhandelsangebote. Mit den beteiligten Grundeigentümern und der Stadt Burgdorf wurde zur Sicherung einer hohen städtebaulichen Qualität ein Testplanungsverfahren durchgeführt. Das Ergebnis liegt seit März 2020 vor. Alle beteiligten Grundeigentümer stehen hinter der erarbeiteten Lösung. Es wurde empfohlen, das Projekt von Team Schär Buri Architekten zu einem Richtprojekt weiterzuentwickeln und eine Überbauungsordnung zu erlassen.

 

Arealentwicklung Farbweg

Eines der wichtigsten Entwicklungsareale

Das Areal der ehemaligen Verbandsmolkerei (Alte Butterzentrale) am Farbweg im Bahnhofquartier ist eines der wichtigsten Entwicklungsareale im Stadtzentrum von Burgdorf. Zusammen mit der Genossenschaft Migros Aare und der Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft wurde ein Studienauftrag durchgeführt. Das Beurteilungsgremium, hat die Studie des Teams GWJ Architektur / ASP Landschaftsarchitektur / Transitec zur Weiterbearbeitung empfohlen. Die Studie wurde zu einem Richtprojekt weiterbearbeitet. Gegenwärtig ist das Planungsverfahren für die Überbauungsordnung in Bearbeitung.

 

Bucherareal

Breites Nutzungsspektrum

Das Areal der ehemaligen Wollzwirnerei Bucher & Co. AG liegt in einer Zone mit Planungspflicht.
Das im Zentrum der Stadt Burgdorf gelegene Areal soll mittelfristig so umgenutzt und verdichtet werden, dass ein gut durchmischter, lebendiger Ort für Wohnen, Arbeiten, Quartierinfrastruktur, Kultur und Freizeit entsteht. Für die Realisierung des Projektes wurde im Frühjahr 2020 nun das Baugesuch eingereicht.

 

Schloss Burgdorf

Das offene Schloss

Die denkmalkonform umgebaute und renovierte Schlossanlage erscheint in neuem Glanz und ist zu einem Besuchermagnet geworden.

Nach intensiver und herausfordernder Umbauzeit wurde das Schloss im Frühjahr 2020 eröffnet. Die wunderschön gestalteten Räumlichkeiten beinhalten eine Jugendherberge mit 115 Betten, einen Gastronomiebetrieb mit 180 Plätzen (davon 60 Plätze auf der Terrasse), ein überregionales Museum mit Museumspädagogik sowie ein Trauungslokal mit diversen Apéroräumen und Aussenplätzen. Ohne Zweifel schafft das Schloss damit für Burgdorf und die Region ein neues touristisches Erlebnis, das dank der Mehrfachnutzung den prognostizierten Modellcharakter und eine nationale Ausstrahlungskraft haben wird.

 

Stadtverwaltung Burgdorf
Zentrale und Empfang, Kirchbühl 23, Postfach 1570, 3401 Burgdorf

Telefon Zentrale: 034 429 91 11
Fax Zentrale: 034 422 94 26

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