Kein Handy als "Nuggi"
Das Handy bei Kleinkindern von 0-4 Jahren stört die Entwicklung
Smartphones gehören heute zum Alltag. Gerade in den ersten Lebensjahren sind jedoch echte Begegnungen, gemeinsames Spielen und persönliche Interaktionen besonders wichtig für die Entwicklung eines Kindes.
Mit der Kampagne «Kein Handy als "Nuggi"» sensibilisieren wir Eltern und Bezugspersonen für einen bewussten Umgang mit digitalen Medien im frühen Kindesalter.

Was Kinder in den ersten Lebensjahren brauchen
In den ersten Lebensjahren entwickelt sich ein Kind besonders schnell. Es lernt, Gefühle wahrzunehmen, Sprache zu entwickeln und Beziehungen aufzubauen.
Der Bildschirm beruhigt nur auf den ersten Blick. Tatsächlich wird das Gehirn durch viele Reize herausgefordert. Kinder lernen dadurch weniger, ihre Gefühle selbst zu regulieren und verpassen wertvolle Sinnes- und Bewegungserfahrungen.
Kinder brauchen Zeit, um...
- eigene Gefühle wie Frust, Wut oder Langeweile auszuhalten
- sich selbst zu beruhigen
- Sprache im Austausch mit anderen Menschen zu entwickeln
- die Welt durch Sinnes- und Bewegungserfahrungen zu entdecken
Kinder brauchen vor allem eines:
- echte Begegnungen
- Gespräche
- gemeinsames Spielen
- Nähe und Aufmerksamkeit
Was können Eltern im Alltag tun?
Schon kleine Momente machen einen Unterschied. Das Handy sollte nicht die Lösung sein.

Probieren Sie stattdessen:
- Mit Ihrem Kind sprechen und gemeinsam beobachten, was um Sie herum passiert.
- Gemeinsam spielen, malen oder ein Bilderbuch anschauen.
- Gefühle begleiten, statt sie mit einem Bildschirm zu überdecken.
- Auch Langeweile darf sein – sie fördert Kreativität und Eigenständigkeit.
Entscheidend ist ein bewusster und altersgerechter Umgang mit digitalen Medien.
Haben Sie Fragen?
Die Fachstelle Frühkindliche Bildung unterstützt Sie gerne.
Kontaktdaten:
Adresse: Neuengasse 5, 3400 Burgdorf
E-Mail: bildungsdirektion@burgdorf.ch
Tel. 034 429 93 25
